Unterschiede zwischen Singlebörsen, online Partnervermittlungen & Dating Apps: Welche Möglichkeit zur Partnersuche ist die richtige für Sie?

Früher war angeblich alles besser. Die Welt weniger hektisch, die Menschen weniger gestresst. Und Männer und Frauen fanden noch anders zueinander: Sonntags ging es erst zum Gottesdienst, später am Nachmittag ins Tanzcafé. Heute bahnt sich die Liebe in der Welt des Internets an, hinter dem leuchtenden 12 Zoll Monitor oder dem Smartphone Screen. War früher wirklich alles besser – oder eröffnet uns die Liebe 2.0 ungeahnte Möglichkeiten?

 

Das Dating – von früher bis heute

Helen Morrison war eine Vorkämpferin in Sachen moderne Liebe. Sie gab 1727 in einer Zeitung in Manchester die erste dokumentierte Kontaktanzeige auf – und landete deswegen prompt im Irrenhaus.
Heute zaubert uns die klassische Zeitungsannonce nur ein müdes Lächeln ins Gesicht – denn heute wird vor allem online gesucht. Nach der großen Liebe. Oder nach dem kleinen Sex-Abenteuer. Und das Geschäft mit der Internet-Liebe boomt außerordentlich: Unzählige Internet-Plattformen wie Single-Börsen, Online-Partnervermittlungen oder Dating-Apps laden zur Partnersuche ein. Und die Einladung wird gerne angenommen – etwa 8,4 Millionen von 14 Millionen Singles in Deutschland sind in Online-Dating-Börsen aktiv und versuchen im Internet-Dating-Dschungel ihr Glück.

 

Unterschiedliche Plattformen im Überblick

Plattform Nutzerverhalten Kosten Suche Verhältnis Männer/Frauen
Singlebörsen Suche nach Flirts und neuen Kontakten Meist niedriges bis mittleres Preissegment Suche erfolgt durch den Nutzer Gelegentlich Männerüberschuss, daher oft für Frauen kostenlos
Online-Partnervermittlung Suche nach fester Partnerschaft Meist höheres Preissegment Suche erfolgt durch den Anbieter Meist ausgeglichenes Verhältnis Männer und Frauen
Dating App Suche nach zwanglosen Dates und sexuellen Abenteuern Für Frauen meist kostenlos, Männer zahlen je nach Anbieter Suche erfolgt durch den Nutzer Meist Männerüberschuss, daher oft für Frauen kostenlos

 

Singlebörsen

Singlebörsen funktionieren ähnlich wie Online-Partnervermittlungen: Auch sie bieten den Nutzern die Möglichkeit, im Internet seinen Traumpartner zu finden. Allerdings sehen sich die Singlebörsen dabei lediglich als Zufallsbeschleuniger. Ganz nach dem Motto „Do it yourself“ müssen Mitglieder unter den Registrierten selbst suchen – und zwar nach Optik und Angaben zur Person. Singlebörsen stellen also lediglich die Infrastruktur für das Online-Dating zur Verfügung.
Diese Plattformen weisen nicht selten einen höheren Männeranteil auf. Was möglicherweise daran liegt, dass Männer eher nach einem schnellen Flirt suchen. Da kommen ihnen die Singlebörsen entgegen – denn dort führt der Weg zur Herzensdame schneller und ohne Umwege des Ausfüllens eines Persönlichkeitstests wie bei den Online-Partnervermittlungen. Somit eignen sich Singlebörsen besser zum zwanglosen Kennenlernen und schnellen Flirten. Und sie ziehen tendenziell eher jüngere Leute an, die es vielleicht nicht unbedingt auf eine feste Beziehung fürs Leben abgesehen haben.

So funktioniert eine Singlebörse – Schritt für Schritt:

1. Entscheidung für die richtige Singlebörse

Entscheiden Sie sich erst einmal für die Singlebörse, die zu Ihnen passt. Die Anmeldung bei allen Singlebörsen ist am Anfang kostenlos, Gebühren fallen erst bei einer Premium-Mitgliedschaft an – oder bei der Nutzung kostenpflichtiger Angebote. Wenn Sie nicht sicher sind, welcher Anbieter der richtige ist, vergleichen Sie im Vorhinein die unterschiedlichen Angebote auf entsprechenden Vergleichsportalen.

 

2. Kostenlose Anmeldung

Eine Anmeldung bei Singlebörsen ist meist kostenlos und benötigt nicht mehr Zeit als wenige Minuten. Sie geben an, ob Sie Mann oder Frau sind, benötigen eine E-Mail-Adresse und müssen einen Nicknamen und Passwort festlegen.

 

3. Das eigene Profil

Das Profil, das bei der Singlebörse hinterlegt wird, umfasst in der Regel Foto, Größe, Gewicht, Aussehen, Hobbies, Lebensmotto und ein paar persönliche Worte über sich selbst. Nehmen Sie sich Zeit, es richtig auszufüllen – denn mit einem aussagekräftigen Profil erhöhen Sie die Chance auf Kontaktaufnahmen.

 

4. Partnersuche

Die Suche nach dem Traumpartner kann losgehen. Sie suchen anhand der Kriterien wie Größe, Wohnort, Sternzeichen oder Alter. Wenn Sie erweiterte Suchkriterien nutzen, können Sie die Anzahl der möglichen Partner eingrenzen.

 

5. Kontaktaufnahme

Sie haben eine interessante Person gefunden, mit der Sie in Kontakt treten möchten? Dann schreiben Sie ihr eine Nachricht. Dazu haben alle Singlebörsen eigene Mitteilungssysteme. Sie senden einfach eine Nachricht ins Postfach der ausgewählten Person, ohne dass der Empfänger Ihre E-Mail-Adresse sieht. Wenn Sie angeschrieben werden, bekommen Sie die Nachricht ebenfalls in Ihr Postfach sowie eine Mitteilung per E-Mail.

 

6. Persönliches Treffen

Sind Sie beim Schreiben jemandem nähergekommen? Einem Live-Date steht jetzt nichts mehr im Wege.

 

Online-Partnervermittlungen

Online-Partnervermittlungen wie z.B. PARSHIP haben einen höheren Anspruch und bieten den Suchenden einen Mehrwert: Sie sehen sich als Partnervermittler, die ihre Mitglieder passend zueinander matchen – mithilfe von Persönlichkeitstests und Algorithmen.
Los geht es nach der Anmeldung mit einem kostenlosen Persönlichkeitstest, von Psychologen herausgearbeitet. Dieser umfasst etwa 50-100 Fragen und ist meist nach ca. 10-25 Minuten ausgefüllt. Die Ergebnisse dieser Tests werden miteinander abgeglichen, und so wird herausgefiltert, welche Mitglieder die meisten Matching-Points haben, also dem Test zufolge am besten zusammenpassen. Diese Personen werden als potenzielle Partner vorgeschlagen. Ist erstmal der passende Flirtpartner gefunden, funktionieren Online-Partnervermittlungen ähnlich wie Single-Börsen – die Kontaktaufnahme erfolgt über das Versenden von Nachrichten.
Was das Verhältnis Mann/Frau bei den Online-Partnervermittlungen angeht, ist es meist recht ausgeglichen. Somit eignen sich diese Plattformen eher für die Suche nach einem festen Partner als für kurze Flirts. Online-Partnervermittlungen sind von Anfang an gebührenpflichtig – die Kosten haben natürlich Einfluss auf die Nutzerverteilung und den Altersdurchschnitt. Je höher die Kosten, desto ernsthafter ist auch die Suche nach einem neuen Partner.
Bei Partnervermittlungen finden sich tendenziell eher Singles, die älter als 30 Jahre sind. Da diese Plattformen auch die Auswahl der Partner übernehmen, sind sie außerdem für diejenigen ideal, die keine Zeit haben, unzählige Kontakte durchzuforsten.

 

Dating Apps

Der neueste Trend bei der digitalen Liebesjagd: Die Dating-Apps. Sie wurden fürs Smartphone entwickelt und beanspruchen für sich das Attribut der Einfachheit und Schnelligkeit bei der Partnersuche. Da man den unpassenden Partner in Sekundenschnelle auf dem Display mit einem Wischen nach links aussortieren kann, ist es naheliegend, dass hier das Äußere im Mittelpunkt steht. Für mehr reicht die Zeit einfach nicht. Deshalb werden bei den Dating-Apps eher die fündig, die mehr nach schnellen erotischen Abenteuern als nach dem Partner fürs Leben suchen.
Mit dem Trend zum Individualismus kommen in letzter Zeit abseits der großen Online-Partnervermittlungen auch spezielle Dating-Apps auf, die Singles mit Ecken und Kanten unter die Haube bringen wollen – Apps für Hater, Liebhaber des Bartes, Hundefans oder für die Schüchterne.

 

Und so einfach funktionieren Dating Apps:

1. Installieren

Zuerst können Sie die App des jeweiligen Anbieters kostenlos auf dem Handy installieren.

2. Suchen

Danach erstellen Sie Ihr Profil, und los geht es mit dem Flirten. Die App beginnt, nach passenden Kandidaten in der Umgebung zu suchen und macht Ihnen Vorschläge. Angezeigt werden der Name, das Bild und das Alter.

3. Wischen

Sie können sofort Kontakte knüpfen – mit dem sogenannten Swipe, dem Wischen auf dem Display nach rechts, wenn Ihnen der vorgeschlagene Partner gefällt.

4. Daten

Wenn beide nach rechts wischen, kommt es zu einem Match – Sie können die Person kontaktieren, einem Date steht nichts mehr im Wege.

 

Klassische Partnervermittlungen

Auch wenn sie fast schon zur aussterbenden Spezies zählen – es gibt sie noch, die klassischen, lokalen Partnervermittlungen. Sie sind in vielen deutschen Städten ansässig und bieten bei der Partnersuche eine besonders individuelle Beratung. Leider ist diese mit sehr hohen Vermittlungskosten verbunden, die im Wettbewerb mit den wesentlich günstigeren Online-Plattformen das Nachsehen haben.

Liebe auf den ersten Klick – einige wichtige Regeln

• Der Nickname

Der Nickname sollte sorgfältig gewählt werden – schließlich vermittelt er den ersten Eindruck. Heutzutage ist die Kombination aus Vorname und Jahrgang weit verbreitet. Allerdings sollten diejenigen, die mit dem Alter nicht gleich ins Haus fallen wollen, vorsichtig bei dieser Wahl sein.

• Das Profil

Das Profil fungiert im Internet wie eine Visitenkarte. Deshalb sollte es natürlich aussagekräftig sein. Schönmalereien sind erlaubt, Übertreibungen oder falsche Angaben dagegen nicht. Natürlich ist dabei das Foto der wichtigste Eyecatcher. Wer also auf ein Bild verzichtet, reduziert seine Erfolgschancen drastisch. Wählen Sie eine halbwegs aktuelle Aufnahme, die mit Photoshop keine Berührungspunkte hatte.

• Zwischen den Zeilen

Beim Online-Dating erfolgt der erste Kontakt auf dem schriftlichen Weg. Anders als in realen Gesprächen sollten Sie in der schriftlichen Kommunikation auf Ironie verzichten – diese birgt Gefahr unnötiger Missverständnisse. Insgesamt sind Nachrichten eher kürzer zu halten – denn wer hat schon Lust, sich E-Mails von einem Fremden in epischer Länge durchzulesen.

• Emoticons

Mit Emoticons und einschlägigen Netz-Akronymen sollten Sie sparsam umgeben, damit Sie nicht für infantil und uneloquent gehalten werden.

• Der richtige Zeitpunkt

Wer sich vormittags auf Online-Plattformen herumtreibt, könnte einen wenig arbeitsamen Eindruck vermitteln. Auch Nachrichten, die in tiefster Nacht versendet werden, machen keinen guten Eindruck.

 

Online-Liebe – am Ende doch besser?

Ganz gleich, für welche der Online-Plattformen Sie sich auch entscheiden: Ein paar gewichtige Vorteile haben Sie bei der Partnersuche im Internet im Vergleich zu unseren Großeltern auf jeden Fall. Sie sind zeitlich flexibel und müssen mit der Partnersuche nicht bis zum nächsten Sonntag und dem Besuch des Tanzcafés warten.
Zudem ist die Auswahl an potentiellen Partnern natürlich wesentlich größer als auf einem herkömmlichen Tanzparkett. Aber eines kann man Ihnen genauso wenig garantieren wie beim Besuch eines Tanzcafés – dass Sie dabei die wirklich große Liebe finden werden.

Quellen & weitere Links zum Thema:
https://www.sueddeutsche.de/leben/partnersuche-im-netz-stiftung-warentest-singleboersen-genauso-gut-wie-teure-partnervermittlungen-1.2838405
https://www.tagesspiegel.de/themen/partnersuche/online-dating-tipps-und-tricks-online-flirten-nur-wie/9304254.html
https://www.zeit.de/kultur/literatur/2018-03/online-dating-tinder-partnerwahl-usa-kulturgeschichte
https://www.parship-info.at/

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Drei Top-Urlaubstipps für Paare und frisch Verliebte für 2019

Gibt es etwas Schöneres, als frisch verliebt in den Urlaub zu fahren. Nur Sie, Ihre neue große Liebe und gefühlte 5.000 Schmetterlinge im Bauch reisen zusammen in ein wunderschönes Abenteuer. Fremde Kulturen, neue Eindrücke, unvergesslich schöne Landschaften, Sonne, Strand … und all dies wird durch das gemeinsame Erleben mit Ihrem Traumprinzen oder Ihrer Traum-Lady um ein Vielfaches verstärkt. Doch wohin soll die Reise gehen? Lieber nicht allzu weit von der Heimat entfernt und mit dem Auto erreichbar oder doch lieber mit dem Flieger der Sonne entgegen? Hier möchten wir Ihnen drei Top-Urlaubsdestinationen für Paare vorstellen, die 2019 ganz hoch im Kurs stehen. Anfangen möchten wir aber mit einem Tipp für Singles, die ihren Traum-Reise-Partner noch nicht gefunden haben: Wer sucht – der findet! Wem das Suchen auf einer professionellen Singlebörse zu lange dauert, für den wäre vielleicht eine kurze, feurige Urlaubsromanze mit einer reizenden Escort Dame ein guter Anfang …

Urlaubstipp #1: Südtirol/Alto Adige – die alpine Bilderbuchlandschaft der Dolomiten

Südtirol gilt zu Recht als eine der schönsten Alpen-Regionen überhaupt. Der Norden Italiens begeistert da ganz Jahr über mit einer Bergkulisse, wie sie schöner nicht sein kann. Historischen Städte liegen in saftig grünen Bergtälern, malerische Bergdörfer und einsame Bauernhöfe schmiegen sich an schroffe Steilhänge, mächtige Berggipfel thronen über alldem und locken mit sagenhaften Ski- und Wanderregionen. Die Südtiroler selbst sind unglaublich gastfreundliche Menschen, die gerne und viel lachen, die auch bei einem prall gefüllten Terminkalender immer Zeit für ein Gläschen Wein oder ein Tässchen Kaffee haben und die neben Deutsch und Italienisch auch Ladinisch reden. Zudem ist Südtirol sehr einfach zu erreichen. Von München aus fährt man nur zwischen zwei und drei Stunden mit dem Auto, bis man zum Beispiel in der wunderschönen Bischofsstadt Brixen/Bressanone angekommen ist. Eines der schönsten, stylishsten und herzlichsten Hotels vor Ort ist das familiengeführte „Hotel Krone“. Sei es die Regenbogenwelt (der geniale Spa-Bereich im obersten Stockwert den Hotels), das Restaurant mit seiner fantastischen Küche, die vielen Freizeitmöglichkeiten und natürlich die urgemütlichen Zimmer … in der Krone stehen alle Zeichen auf einen unvergesslich schönen Romantikurlaub für Paare.

2. Urlaubstipp für Paare: Portugal – Das Land am Rande Europas

Ist es nicht eine schöne Idee, mit seinem Herzallerliebsten oder seiner Glücksfee am westlichsten Ende Europas übers Meer zu schauen, sich zärtlich in die Arme zu schließen, sich zu küssen und sich dann an einem windschiefen Würstchen-Stand „Die letzte Bratwurst vor Amerika“ zu gönnen. Oder wäre es nicht unglaublich romantisch, durch wunderschöne, uralte Stadtteile in Lissabon zu schlendern, sich dort sorglos zu verlaufen, dann dem melancholischen Klang des Fado zu folgen, eine verträumte Weinbar zu finden und dort mit vollmundigem Rotwein auf die Liebe anzustoßen. Natürlich können Sie sich auch eine ortskundige Führerin buchen, die Ihnen und Ihrer großen Liebe die romantischsten Ecken dieser sagenhaften Stadt zeigt. Wie wäre es mit einer Tour durch die weinbehangenen Täler entlang des Douro, dort, wo der berühmte Portwein hergestellt wird, wo dicke Korkeichen stehen, wo die „zweite Hauptstadt“ des Landes – Porto – mit einer noch gemütlicheren Gangart und deutlich weniger Touristenströmen ihre Gäste empfängt? Portugal ist zudem ein Traum für Beach-Lover und Wellenreiter! Die ganze Küste entlang – von Guimarães im Norden bis runter nach Faro in der Algarve – hier finden Sie schier endlose Sandstrände, versteckte Buchten und viele kleine Küstenstädtchen, in denen eine sagenhaft relaxte Lebensart an den Tag gelegt wird. Von Frankfurt aus fliegen Sie selten länger als drei Stunden bis Lissabon …

Der dritte Urlaubstipp für frisch Verliebte: El Gouna am Roten Meer

Ägypten hat eine recht turbulente, politisch unstabile Zeit hinter sich, die sich über einige Jahre hinweg negativ auf den Tourismus ausgewirkt hat. Doch diese Zeiten gehören der Vergangenheit an. Politisch geändert hat sich in Ägypten nur wenig, doch die alte Regierung im neuen Hemd ist sehr darauf bedacht, für Sicherheit zu sorgen. Wer sich Ägypten ein wenig auskennt, hat eventuell schon von einer kleinen Küstenstadt oberhalb von Hurghada gehört, die seit jeher ein Tummelplatz für den internationalen Jetset gilt: El Gouna. Hier relaxten schon Bill Gates, Naomi Campell und Harrison Ford. Im Jachthafen liegt eine Luxusjacht neben der anderen. Golfplatz, Privatflughafen und Nobelhotels gehören zum Stadtbild. Doch El Gouna hat sich trotz all der Prominenz ein junges, lässiges und familiäres Flair bewahrt. Lagunen durchziehen diesen malerischen Urlaubsort, Kitesurfer und Sporttauche genießen das kristallklare Wasser des Roten Meeres, sagenhafte Restaurants biete Feinheiten aus den Töpfen unserer Erde und coole Bars garantieren ein Nachtleben, das richtig Spaß macht. All dies und noch viel mehr macht die Lagunenstadt am Roten Meer auch 2019 zu einer echten Traumdestination für frisch verliebte Paare.

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So bereitet man sich als MANN auf schlüpfrige Dates vor

Wenn man sich bei eDarling, Single.de oder ähnlichen klassischen Dating-Seiten verabredet, ist klar, dass dahinter in den meisten Fällen harmlose Treffen stehen. Ein Nachmittag im Café, ein Abendessen zu zweit, Kinobesuch. Typische Dates, bei denen sich zwei Menschen, die sich noch nicht kennen aber durch das Chatten Sympathien füreinander hegen, zwanglos treffen können – die weitaus überwiegende Zahl aller übers Netz angebahnten Erstlings-Dates läuft so ab. Doch natürlich gibt es auch die andere Variante. Die, in denen allen Beteiligten klar, ist, dass das erste Treffen schon Sex beinhalten wird – und oft genug auch nur zu diesem Ziel stattfindet. Nicht jeder hat in so etwas Routine. Daher zeigen wir auf den folgenden Zeilen, wie die Herren der Schöpfung sich auf solche schlüpfrigen Dates vorbereiten können, Step by Step.

  1. Das richtige Portal

Natürlich könnte man auf ElitePartner versuchen, ein Treffen nur „für das eine“ anzubahnen. Allerdings wäre das wahrscheinlich ein fruchtloses Unterfangen, da es auf solchen Börsen primär um jene erwähnten „Normal-Dates“ geht. Um schlüpfrige Treffen in die Wege zu leiten, sollte man auf Singlebörsen chatten, bei denen der Sex im Fokus steht. Schon deshalb, damit man keine Zeit damit vergeudet, Menschen anzuschreiben, die nach einer festen Partnerschaft suchen. Auf diesen spezielleren Portalen sind alle nur für das eine angemeldet. Das klärt die Fronten.

  1. Die Regeln festlegen

Nur weil klar ist, dass sich alle auf dieser Singlebörse des Sex wegen befinden, heißt das noch lange nicht, dass alle das gleiche wollen – denn die sexuellen Spielarten sind fast so zahlreich wie die in diesem Bereich genutzten Abkürzungen und Geheimcodes. Und was der eine will, möchte der andere nicht und umgekehrt. Daher sollte es Ehrensache sein, mit seinem chattenden Gegenüber festzulegen, welche „Geschmackrichtungen“ gewünscht sind – nicht dass es zur klassischen Komödienszene kommt, in der der Mann mit normalen Bett-Ambitionen sich unvorhergesehen im SM-Folterkeller einer Domina wiederfindet. Übrigens sollten dazu nicht nur die sexuellen Handlungen gehören, sondern auch die Rahmenbedingungen – gibt es Zuschauer? Soll/darf gefilmt werden? Das alles sollte abgeklärt sein.

  1. Kondome besorgen

Wer auf Sextreffen steht, der tut dies wahrscheinlich nicht zum ersten Mal. Und natürlich gehört es zu den guten Regeln des sexuellen Selbstschutzes, erst dann mit jemandem ungeschützten Verkehr zu haben, wenn beide nachweislich frei von sexuell übertragbaren Krankheiten sind. Sofern es also nicht zu den festgelegten Regeln gehört, dass sich beide (oder wer immer sonst noch mitspielen darf) nur mit einem gültigen Testergebnis begegnen werden, sollte man vor dem großen Tag Kondome besorgen – und falls andere Praktiken als Vaginalsex geplant sind, auch solche, die reißfester sind. Und: Selbst, wenn es nur eine „schnelle Nummer“ werden soll, sollte man immer mehr „Munition“ mitbringen, als benötigt wird. Kondome sind zu empfindlich, als dass man nur mit ein oder zwei Stück losziehen sollte.

Für Intimrasur-Neulinge sollte es der Haartrimmer sein. Rasierklingen erzeugen auf ungewohnter Haut zu leicht Irritationen

  1. Rasieren – überall

Es mag Ausnahmen geben, bei denen dieser Punkt nicht gelten mag. Allerdings ist es im Jahre 2018 breitgesellschaftlicher Konsens, dass nicht nur Frauen sich Achseln und Intimzone rasieren sollten, sondern auch Männer. Und wer zu denjenigen gehört, die sich allmorgendlich das Gesicht rasieren, der sollte die Prozedur unmittelbar vor dem Treffen nochmal wiederholen, damit es beim Gegenüber nicht zu Stoppel-bedingten Hautreizungen an hochempfindlichen Körperpartien kommt. Ganz wichtig: Sollte man(n) bislang noch keine Erfahrungen mit Intimrasuren haben, so sollte man es für das Treffen beim „Kahlschlag“ per Haartrimmer belassen. Setzt man auf die Rasur-ungewohnte Haut gleich die Klinge an, kann es zu äußerst abtörnenden Hautirritationen kommen. Da sind ein paar Weiche Trimmer-Stoppeln das kleinere Übel.

  1. Duschen – und zwar „unmännlich“

Die Humor-Untiefen des Internets haben eine wichtige Grafik hervorgebracht, die perfekt, wenngleich augenzwinkernd zusammenpasst, worum es in diesem Punkt geht. Denn der Durchschnittsmann neigt häufig dazu, sich für den Alltag nur höchst oberflächlich zu duschen und nur einige wenige Stellen gründlich zu behandeln. Vor einem Sextreffen mit bis dato Unbekannten sollte man jedoch von dieser Routine abweichen. Ergo: Schwamm, Waschlappen oder Duschknäuel greifen, dazu noch eine Bürste mit langem Stiel, damit man auch den gesamten Rücken abdeckt und dann von Kopf bis Sohlen jeden Quadratzentimeter Haut gründlich einseifen und abduschen. Zähneputzen gehört auch dazu.

  1. Nicht mit dem Aftershave übertreiben

Ein guter Rat: Aftershave hat die unangenehme Eigenschaft, dass man selbst es schon kurz nach dem Auftragen nicht mehr riecht. Viele denken dann, sie hätten zu wenig aufgetragen und legen nach. Böser Fehler. Denn sobald man sich körperlich anstrengt – was bei „Bettsport“ natürlich der Fall sein wird – werden die Duftstoffe wieder freigesetzt. Schlechtestenfalls in Stimmungs-beendender Menge.

 

  1. Fingernägel feilen

Zum Sex gehört es, dass dabei nicht nur Geschlechtsorgane miteinander in Kontakt kommen, sondern zumindest beim Vorspiel auch gerne männliche Finger weibliche Tiefen erkunden. Und nichts ist ein größerer Stimmungskiller, als mit den Fingern die Intimzone einer Frau zu massieren und sie dabei im Eifer des Gefechts mit einem scharfen Fingernagel zu kratzen. Daher sollte es bei der Vorbereitung definitiv dazugehören, sich die Nägel der Hände kurz zu schneiden und danach sorgsam zu feilen. Wer sich nicht sicher ist, ob die „Krallen“ danach fein genug sind, kratzt sich vorsichtig über den seitlichen Nacken. Da ist die Haut so empfindsam, dass man jede Nachlässigkeit bemerkt. Was einen dort nicht kratzt, wird auch der Frau nirgendwo wehtun.

  1. Bei der Kleidung praktisch denken

Egal ob man sich im Anzug oder vollem Fetisch-Outfit zu seinem Treffen begibt. Man sollte dabei immer im Hinterkopf behalten, dass man die Sachen

  1. a) möglichst schnell und leicht ausziehen können muss
    b) sie während des Treffens durch Knitter oder Flecke ramponiert werden

Im Zweifelsfall empfiehlt es sich deshalb, einfach eine Tasche mit Wechselklamotten mitzunehmen. Hinterher muss man sich ja sowieso wieder anziehen. In welche Kleider man dann schlüpft, ist prinzipiell egal.

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